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http://bi-billerbeck.de
World Wide Web

 

Extra 3 erklärt die Massentierhaltung- sehenswert!

http://www.ardmediathek.de/tv/extra-3/

Foto: ARD

Wasserverbrauch:

Wussten Sie, das zur

Produktion eines Kilos

Rindfleisch

15.455 Liter Wasser

benötigt werden?

Damit könnte man

1 Jahr lang

täglich duschen!

Über uns

Liebe Mitstreiter und Interessierte,

 

 

„BUND-Studie bestätigt, dass gefährliche Keime in der Abluft von Hähnchenmastanlagen vorkommen“, „Antibiotikum als Treibstoff der Massentierhaltung eingesetzt“, „MRSA auf dem Vormarsch“

Schlagzeilen wie diese bestätigen uns auch im zehnten Jahr unseres Bestehens weiter aktiv gegen die Massentierhaltung, für die Werterhaltung unserer Region und für Bauernhöfe statt Agrarfabriken zu kämpfen!

Vielen Dank an alle, die uns bislang durch Geld und tatkräftige Mithilfe unterstützt haben!

Wir sind froh, dass ein harter Kern von etwa 20 Leuten aktiv in der BIB mitmacht.

Das heißt aber nicht, dass wir uns nicht auch über neue Mitglieder freuen! Schreiben Sie uns, wenn Sie uns unterstützen möchten oder zu unseren Treffen kommen wollen.

Leider hat sich der Trend zur Massentierhaltung fortgesetzt. Besonders Billerbeck ragt als negatives Beispiel heraus. Seit 2008 hat sich die Zahl der Massentierhaltungsanlagen im Kreis mehr als verdoppelt. Allein in Billerbeck stehen nun 14 solcher Großanlagen plus etliche kleine mit weniger als 30 000 Tieren.

Der Bauboom hat mittlerweile zwar nachgelassen, da der wirtschaftliche Druck durch niedrige Preise sehr hoch ist, aber wir setzen uns weiterhin ein für artgerechte Tierhaltung in  den Ställen und eine Aufklärung der Verbraucher über die wirklichen Zustände in den Ställen. Schönfärberei - wie sie die Kampagnen des Bauernverbandes betreiben - helfen den Tieren auch nicht! Hier wird dem Verbraucher vorgegaukelt, dass mit technischem Fortschritt auch die Lebensbedingungen der Tiere verbessert werden. Filmmacher, die die Zustände in den Ställen dokumentieren, werden kriminalisiert, nicht die Verursacher!

Nirgendwo im Kreis arbeiten Landwirte so massiv an der Umgestaltung der Landschaft zu einer Industrie-Landschaft wie hier! Da  sich die Landwirtschaft nach wie vor weigert anzugeben, wieviele Tiere tatsächlich gehalten werden, gibt es keine verlässlichen Zahlen. Sicher ist lediglich, dass die Zahl der in Massenställen gehaltenen Tiere in Billerbeck deutlich über dem unbedenklichen Wert von 2,4 Großvieheinheiten liegt! Nach unseren Berechnungen sind es mittlerweile 3,2 GVE!!!

Selbst seriöse Quellen gestehen ein, dass man bei einer solchen Tierdichte  gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Gewässerverschmutzung, Luftverunreinigung usw. zu befürchten hat.

Auch deshalb wollen wir unsere Aktivitäten wieder verstärkt auf Billerbeck ausrichten.

Bei einem Runden Tisch, der von der Stadt Billerbeck eingerichtet wurde, haben wir versucht unsere Vorstellungen durchzusetzen. Dieser ist jedoch an Maximalforderungen der Landwirtschaft gescheitert.

Mit Vorträgen und einem Infostand wollen wir auch in Zukunft auf die Problematik der tierquälerischen Massentierhaltung aufmerksam machen, denn auch in Billerbeck wird weiterhin gebaut.

Wir freuen uns, dass es uns dank guter Pressearbeit und vieler Kontakte nach Berlin und Düsseldorf gelungen ist, das Thema Massentierhaltung mit all seinen negativen Folgen für Menschen, Umwelt und Tiere in die „große“ Politik zu tragen.

 

Und: Lassen Sie sich nichts erzählen: Auch mit weniger Fleisch kann man gut leben! Die Umwelt, die Tiere und die Menschen werden es Ihnen danken!

Und wenn schon, dann Hände weg vom Billigfleisch! Hinter jedem Chicken Mc Nugget steht eine traurige Hühner-Geschichte!

Ihre BIB

 

Hans-Jürgen Dietrich, Sarah Albertz

Sprecherrat der BIB

 

 

Das wollen wir

Als Bürgerinitiative für die Werterhaltung der Region Billerbeck setzen wir uns ein für:

• die Förderung artgerechter Tierhaltung und naturverträglicher Landwirtschaft,

• die Perle der Baumberge als Erholungsgebiet und den Erhalt unserer attraktiven ländlichen Region,

• einen Genehmigungsstopp für weitere industrielle Anlagen zur Massentierhaltung,

• eine Politik, die das Interesse der Bürger an sauberer Luft, Gesundheit, Lebensqualität und unverbauter Landschaft höher bewertet als das rücksichtslose Profitstreben weniger Landwirte und der hinter ihnen stehenden Großkonzerne.