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Die Lobby-Glucke von der Bauerntruppe -
Schöner Song für Julia Klöckner von extra3
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BI besucht Ausstellung in Senden

Bürgerinitiative Billerbeck unterstützt Agendagruppe Senden i.S. NABU-Ausstellung „Irrweg Pestizide“

Vertreter*innen der Bürgerinitiative zur Werterhaltung der Region Billerbeck (BIB) haben im Rahmen der Klimaschutzwoche im Kreis Coesfeld die Ausstellung „Irrweg Pestizide“ im Rathaus in Senden besucht. Die Ausstellung macht in erster Linie auf den intensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden aufmerksam, welche eine große Gefahr für die Biodiversität darstellen. Dabei wird deutlich, dass insbesondere die Chemie- und Agrarindustrie die Profiteure des Systems sind.

Die Ausstellung richtet sich nicht gegen den einzelnen Landwirt, sondern gegen das System, das durch die Öffnung für den Weltmarkt Wachstum erzwingt, gerade die kleinen und mittleren Höfe unter Druck setzt und zunehmend zur Aufgabe zwingt.

Zusätzlich versäumen die Autor*innen der Ausstellung nicht, auf jeder Schautafel Anregungen für Alternativen und Wege, um sich daraus zu befreien aufzuzeigen.

Die Bürgerinitiative zur Werterhaltung der Region Billerbeck war überrascht, im Vorfeld des Besuches durch einen Pressebericht erfahren zu haben, dass eine Gruppe aufgebrachter Landwirte in Senden die NABU-Ausstellung zur Pestizid-Problematik angegriffen hat. Dabei wurde auch die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Frau Volmerg, die bei der Ausstellungseröffnung ebenfalls tätig war, laut angegangen. Selbstverständlich darf in einer Klimaschutzwoche auf die kritische Nutzung von Pestiziden, z.B. dem als krebserregend geltenden Glyphosat, hingewiesen werden und gleichzeitig auf die Vorteile ökologischen Landwirtschaft.

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Tierquälerei im Kreis Steinfurt

Und wieder müssen erst einige mutige Aktivisten in Ställe einsteigen und heimlich Filmaufnahmen machen um dies unsägliche Leid zu dokumentieren. Zuerst berichtete der WDR über die schockierenden Bilder, die Schweine aus vier Betrieben im Kreis Steinfurt zeigen. Wer sich das Material anschaut, braucht wirklich starke Nerven: https://tierretter.de/portfolio/schweinemast-unter-der-lupe-tierquaelerei-im-kreis-steinfurt/ Und natürlich  kommen wieder reflexartig dir Reaktionen der Bauernvertreter: "Einzelfälle", "Angriff von Tierrechtlern auf Familienbetriebe", "Die Bauersfamilien sind fix und fertig". Doch nicht etwa wegen der Tierquälerei auf ihrem Hof, sondern weil Tierschützer in ihrem Stall waren.

Es ist dies kranke System, das Tiere als Produkte ansieht, das solche Zustände ermöglicht. Ein System, das wir als BI seit Jahren kritisieren! Doch so lange willige Politiker in Düsseldorf und Berlin sowie Vertreter des Bauernverbands die Hand schützend über die skrupellosen Kollegen halten, wird sich wohl nichts ändern. Wir denken: Mehr Personal für Kontrollen, harte Stafen für Quälerei. Und noch ein interessantes Denkspiel - allerdings stammt es von der Homepage der Tierretter: Stellen Sie sich einmal vor, die gezeigten Tiere wären Hunde gewesen. Welch ein Aufschrei würde durchs Land gehen!

Foto: Tierretter.e.V.

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Der stumme Sommer

Ein sehenswerter Beitrag zum Insektensterben!

https://www.swr.de/betrifft/der-stumme-sommer-warum-sterben-die-insekten/-/id=98466/did=24558116/nid=98466/cravrx/index.html

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Gekaufte Agrarpolitik

Sind die Politiker, die über die deutsche und die EU-Agrarpolitik entscheiden, überhaupt unabhängig? Oder steuern mittlerweile mächtige Lobbyverbände der Industrie die Politik? Der Bericht auf 3Sat zeigt eindrucksvoll, wie vor allem Politiker der CDU/CSU die Verschärfung der Düngeverordnung im Bundestag verhindert haben, obwohl Experten aus der Wissenschaft dazu geraten hatten. Dies hat zur Folge, dass Deutschland demnächst mit Strafzahlungen von mehr als 800 000 Euro täglich rechnen muss.

In einem weiteren Beispiel zeigt der Film, dass Lobbyisten in der EU die Subventionierung der Landwirtschaft nach dem Flächenprinzip durchgesetzt haben. Den Großen wird gegeben, die Kleinen bleiben auf der Strecke. Die Forderung, dass öffentliche Gelder in der EU nur für öffenliche Leistungen gezahlt werden, konnte sich nicht durchsetzen. Dies besagt zum Beispiel, dass Subventionen an die Erfüllung von Umweltauflagen gekoppelt werden. Doch es kam wieder einmal anders.

Hier der Beitrag von 3Sat in der Mediathek des Senders:https://www.3sat.de/gesellschaft/politik-und-gesellschaft/gekaufte-agrarpolitik-102.html

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Offene Gärten bei der Familie Ammann 2019

Auch in diesem Jahr waren BI-Mitglieder wieder aktiv tätig bei der Aktion „Offene Gärten“ in Billerbeck. Bei strahlendem Sonnenschein konnten zahlreiche Gäste am Pfingstsonntag den Garten der Familie Ammann und die Skulpturen der Künstlerin Mechthild Ammann bewundern, die durch die Anlagen führte und kompetente Informationen lieferte. Gerne wurde im Anschluss durch die Gäste auch der selbstgebackene Kuchen angenommen. Die Einnahmen aus dem Eintritt und dem Kuchenverkauf ermöglichen der Bürgerinitiative wiederum die Durchführung von Infoveranstaltungen oder den Druck von Flyern, da keine regelmäßigen Einnahmen zur Verfügung stehen.

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