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Die Lobby-Glucke von der Bauerntruppe -
Schöner Song für Julia Klöckner von extra3
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Tierwohllabel muss nachgebessert werden

Anlässlich der Vorstellung der Kriterien für die geplante Tierwohlkennzeichnung durch Bundesagrarministerin Julia Klöckner fordert der BUND das Ministerium auf, bei den Haltungskriterien – insbesondere bei der ersten Stufe – nachzuschärfen und nur echtes Tierwohl zu kennzeichnen. "Es ist gut, dass die Agrarministerin das Thema Tierwohl aufgreift. Leider scheut sie es wieder einmal, sich mit der Branche anzulegen und verpasst zudem die Chance den Umbau der Tierhaltung anzugehen", erklärt Katrin Wenz, BUND-Agrarexpertin. "Freiwilligkeit und lasche Anforderungen an das Tierwohl werden der Dringlichkeit des Themas nicht gerecht."

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Unsere Jahresbilanz

Diese Nachrichten zum Jahresabschluss 2018 könnten einen verzweifeln lassen:

  • Landwirte im Kreis sind gegen die neue EU-Trinkwasserverordnung, weil sie eine zusätzliche Wasseruntersuchung bezahlen müssen (AZ vom 22.12.).
  • CDU plant die Abschaffung des Verbandsklagerechts.
  • Ferkelkastration ist für weitere zwei Jahre ohne Betäubung erlaubt, weil Mäster nicht bereit sind, einige Cent für Betäubung auszugeben.
  • Um dem Wolf zuvor zu kommen, knallen die Jäger in Billerbeck bei Treibjagden die letzten Hasen ab.
  • Billerbecker Landwirte haben nach eigenen Aussagen nichts mit der Nitratbelastung im Billerbecker Berkelquellteich zu tun.

Trotzdem oder gerade deswegen  geben wir nicht auf uns für den Schutz der Tiere, der Landschaft der Umwelt und gesunde Ernährung einzusetzen.

Unsere Aktionen 2018:

  • Aufstellen und Betreuen des Krötenschutzzaunes,
  • Teilnahme am Billerbecker Gesundheitsmarkt mit einem Angebot von gesundem Essen,
  • Müllsammelaktion,
  • Informationsstände,
  • Teilnahme beim Tierschutztag in Coesfeld,
  • Organisation des Vortrags „Erlöst uns von der Ökomoral“ von Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie auf unserer Festveranstaltung zum 10-Jährigen Jubiläum.
  • Fazit: Es gibt nichts Gutes - außer, man tut es!
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Informationsfahrt Berlin

Auf Einladung des Grünen Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff (MdB), weilten jetzt einige Mirglieder der BIB in Berlin. Neben einem Gespräch im Fraktionssaal der Grünen standen verschiedene Besichtigungen und Führungen auf dem Programm.  

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Bodenzustandsbericht: Klöckner verpasst Gelegenheit zum politischen Handeln

Zur Vorstellung des Bodenzustandsberichts des Thünen-Instituts durch Bundesministerin Julia Klöckner erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Bundesministerin Klöckner verpasst die Chance, aus dem Bodenzustandsbericht politische Konsequenzen zu ziehen. Damit kapituliert sie vor der Klimakatastrophe und der Agrarlobby, die keine Veränderungen in der Landwirtschaft will. Frau Klöckner verweigert damit die vielleicht wichtigste Aufgabe ihrer Amtszeit.

Frau Klöckner verharmlost den Zustand unserer Böden und verschweigt den hohen Beitrag der Landwirtschaft an der Klimakrise durch den falschen Umgang mit dem Boden. Vor allem aber lässt sie keinerlei Interesse erkennen, den Humusgehalt der Böden zu erhöhen. Nur damit ließe sich aber ein Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das würde aber ein Umsteuern im Ackerbau insgesamt erfordern. Es wäre die Aufgabe der Bundeslandwirtschaftsministerin, diesen Umbau umzusetzen.

 

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Kniefall vor der Agrarlobby

Die betäubungslose Kastration von Ferkeln soll weitere zwei Jahre erlaubt sein. Die wirtschaftlichen Interessen der Landwirtschaft werden einmal mehr dem Tierschutz vorgezogen. Seit 2013 ist bekannt, dass das Verbot greifen soll. Doch die Agrarlobby hat die Frist erfolgreich ausgesessen. Es gibt Alternativen, doch die kosten Geld und das ist man nicht bereit zu zahlen.

Nachdem der Bundesrat die Fristverlängerung abgelehnt hatte, wollen die Parteien der großen Koalition nun doch einen Rückzieher machen. Gesetzlich fixierte Ausstiegsfristen werden zugunsten einer Landwirtschaftslobby über den Haufen geworfen. Das Staatsziel "Tierschutz" wird einmal mehr hintenan gestellt. Wenn der Bundestag bis zum 14. Dezember formal keinen Einspruch einlegt, wird das Gesetz zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.  Staatlich legalisierte Tierquälerei!

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